Währung in der Schweiz: Der Schweizer Franken (CHF)

Der Schweizer Franken

Die Währung der Schweiz ist der Schweizer Franken (CHF). Er ist offizielles Zahlungsmittel in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein. Ein Schweizer Franken besteht aus 100 Schweizer Rappen. Er gehört zu einer der stabilsten Währungen der Welt und hat eine lange geschichtliche Tradition. Im Gegensatz zu vielen anderen europäischen Ländern, hat die Schweiz sich 2002 nicht der europäischen Währungsgemeinschaft angeschlossen und blieb beim Schweizer Franken. Nach der Finanzkrise 2009 traten vermehrt Wechselkursprobleme mit dem Euro (EUR) auf. Damit der Schweizer Franken nicht zu sehr aufwertet, entschloss sich die die Schweizer Nationalbank einen festen Wechselkurs zwischen Euro und Schweizer Franken anzustreben. Durch Ankäufe von Euro und anderen Währungen liegt der Wechselkurs zwischen Schweizer Franken und Euro seit 2011 bei 1,20 CHF für 1 EUR.

Die Geschichte der Schweizer Währung

Bereits im achtzehnten Jahrhundert gab es den Schweizer Franken. Zu dieser Zeit lag die Münzhoheit noch bei den Kantonen. Dadurch entwickelten sich mit der Zeit unterschiedliche Ausprägungen und Wechselkurse. Erst 1798 führten die Franzosen die landeseinheitliche Währung ein. Ein Franken entsprach damals rund 6,6 Gramm Silber oder 1,46 französischer Francs. Mit dieser Umstellung wurde der neu geschaffene Franken an einen realen Silberwert gekoppelt. 1803 änderte sich dies wieder. Die Münzhoheit ging wieder auf die einzelnen Kantone über. Die Schweizer blieben bei einer einheitlichen Währung und setzten den Wechselkurs erneut in Silber fest. Ein Schweizer Franken entsprach nun etwa 6,77 Gramm Silber oder genau 1,5 Francs. Mit der Gründung des Schweizer Bundesstaates im Jahre 1848 und einer erneuten Währungsreform 1850 wurde der Schweizer Franken als einheitliche und offizielle Landeswährung eingeführt.

Die Schweizer Währung heute

Der Schweizer Franken gilt als die stabilste Währung der Welt. Auch wenn die Schweiz wirtschaftlich gesehen klein ist, ist ihre Währung im Vergleich zu anderen Industrienationen, stark bewertet. Das liegt an einer strikten Geldpolitik der Schweizer Nationalbank, die Preisstabilität als oberstes Gebot ansieht.