Wohnen in der Schweiz

Wohnen in der Schweiz

Mit rund 189 Menschen pro Quadratkilometer, liegt die Schweiz niedriger als in vielen europäischen Ländern in Bezug auf die Bevölkerungsdichte. Das heißt, das Wohnen in der Schweiz spielt sich überwiegend in Mietwohnungen ab. Kurzfristiges Wohnen und Leben ist auch möglich, da viele Schweizer ihr Zuhause vermieten, wenn sie verreist oder aber im Ausland sind. Die richtige Unterkunft zu finden, um ein Leben in der Schweiz zu ermöglichen, kann zeitaufwändig sein. Wichtig ist, dass man genaue Vorstellungen hat und es hilft auch, wenn man sich direkt vor Ort umsehen und durch Mundpropaganda neue Angebote finden kann - auf diese Weise kann man gut beurteilen, ob die Nachbarschaft den eigenen Wünschen entspricht. Viele lokale Zeitungen bieten - besonders in der Mittwochs- und Wochenend-Ausgabe - die passenden Anzeigen dazu an.

Der Wohnungsmarkt der Schweiz

Da die Nachfrage das Angebot übersteigt, sind die Mieten in Städten wie Basel, Genf und Zürich höher als im Durchschnitt. Für die erste Zeit der Überbrückung, wenn noch keine eigene Wohnung zur Verfügung steht, sind möblierte Gästezimmer eine hilfreiche Alternative. Was die Möbel beim Wohnen in der Schweiz angeht, so bedeutet die Angabe "unmöbliert" tatsächlich, dass es auch keine Lampen oder Vorhänge gibt. Dies - und eventuell die Anschaffung einer Küche - sollte man bei seinen Planungen einkalkulieren. Eine Besonderheit ist auch, dass die meisten Immobilienmakler in der Schweiz die Zahlung einer Anmeldegebühr in Höhe von rund CHF 50 verlangen, die normalerweise für 3 Monate gültig ist. Wenn der Makler erfolgreich ist, ist eine weitere Provision fällig. Diese variiert, liegt in der Regel aber in Höhe einer Monatsmiete.